Das Höhlen-Rätsel von Huangshan

Im Huangshan-Gebirge („gelbe Berge“) in China erstreckt sich ein gigantisches künstlich angelegtes Höhlenlabyrinth, das bis vor ca. 30 Jahren nicht einmal den Einheimischen bekannt war. Erst später stellte sich heraus, daß es sich um ein gigantisches Höhlensystem und eines der mysteriösesten Bauwerke unseres Planeten handelt.

Noch nie habe ihn etwas so überwältigt, wie das mysteriöse Höhlenlabyrinth von Huangshan, beschreibt der Basler Journalist Luc Bürgin seine Eindrücke beim Besuch der riesigen unterirdischen Hallen in der Provinz Anhui im Süden der Volksrepublik China. Bürgin ist sicher, daß diese Hallen in einigen Jahren zu den Weltwundern gerechnet werden.

Als der Basler Höhlenforscher vor sechs Jahren erstmals über einen chinesischen Zeitungsbericht von dem neu entdeckten Höhlensystem erfuhr, konnte er es nicht erwarten, als erster westlicher Forscher nach Huangshan zu reisen und darüber berichten», doch er mußte lange warten. Im letzten September war es soweit: er konnte auf eigene Faust in die chinesische Provinz aufbrechen. Seine Reise hat er in einem Buch dokumentiert. Seit der Veröffentlichung liegt das Werk auf Platz eins der Archäologie-Bestseller-Liste.

Die Chinesen selbst begannen erst Ende der 1990er-Jahre die künstlich geschaffenen Höhlen zu erforschen. Im Höhlensystem wurden uralte Äxte, Zahnräder und Schwerter gefunden, die so präzise geschliffen wurden, wie man es heute nur mit modernsten Maschinen kann. Zudem soll es einen geheimnisvollen See voller Quecksilber geben, den niemand zu öffnen wagt. Manche der gefundenen Utensilien lassen sich in die Zeit des sagenumwobenen “Gelben Kaiser” datieren. Dann aber wären die Höhlen wesentlich älter als bisher angenommen.

Der „Gelbe Kaiser“ regierte das Reich der Mitte von 2698 bis 2598 vor Christus. Der chinesischen Sage nach soll er das Volk aus der Barbarei in eine blühende Zivilisation geführt haben. Zahlreiche Erfindungen werden seiner hundertjährigen Regentschaft zugeschrieben: Boote, Werkzeuge, Fuhrwerke, Waffen, Schriftzeichen, Kalender, Paläste, Medizin u.v.m. Für Chinesen gilt er bis heute als Gründer der chinesischen Zivilisation.

Seit 2001 können Besucher Teile des Labyrinths besichtigen. Die Dimensionen sind gewaltig. Insgesamt existieren 35 Höhlen, teilweise bis zu 18 Meter hoch, alle waren mit Sickerwasser vollgelaufen. Fünf davon sind leergepumpt. Die größte Halle hat eine Fläche von 12 000 m2. Alle wurden von Menschenhand ausgehoben, sogar an den Decken finden sich meisterhafte Verzierungen.

Niemand kann sagen, wie sie das gemacht haben. Und man kann nur erahnen, was noch alles zum Vorschein kommt.

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Zu welchem Zweck die kolossale Anlage errichtet wurde bleibt bis heute ein Rätsel. In der ansonsten mehr als genauen chinesischen Geschichtsschreibung gibt es keine Hinweise. Allerhand Spekulationen darüber wuchern ins Kraut. Keine Theorie hat sich bislang als schlüssig erwiesen. Bis auf die erwähnten zahlreichen Werkzeuge wurden weder Knochen, Schmuck oder Inschriften gefunden. Sollte die Anlage ein Mausoleum werden und ist nie benutzt worden? Auch um einen mystischen Gebetsort könnte es sich gehandelt haben oder um eine Art Zufluchtsraum für Menschen und deren Tiere in Kriegszeiten.

Selbst wenn eine plausible Antwort gefunden würde, das größte Rätsel bleibt ungelöst: Was ist mit dem Aushub passiert? Riesige Berge Schuttmaterial müßten irgendwo in der Nähe zu finden sein. Es gibt sie nicht. Bürgin vergleicht das Rätsel mit dem um die Figuren auf der Osterinsel. Man wisse schon viel, aber eben nicht alles.

Vielleicht wird man in einigen Jahren das Höhlensystem von Huangshan in einem Atemzug mit Stonehenge oder den Pyramiden von Gizeh erwähnen, wenn weitere Forschungsergebnisse zutage kommen.

Bisher will sich kein untersuchender Wissenschaftler oder Archäologe den Mund verbrennen und das ausdrücken was sie eigentlich denken. Denn diese Höhlen könnten sogar von Menschen der Prähistorie angelegt worden sein. Allerdings mit Werkzeugen, die diese Menschen nach gängiger Theorie gar nicht besitzen konnten. Wie aber war es dann möglich, mit Steinwerkzeugen Höhlen auszuheben, in die Kirchen, LKW´s, Hochhäuser Platz finden könnten? Vefügten diese Menschen über Großmaschinen, von denen wir nichts wissen?

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Betrachten wir die Anlagen und die Bearbeitung, die Größenordnungen, die Wände, Decken Säulen und vieles mehr, so müssen wir uns fragen, woher das Wissen dieser prähistorischen Menschen stammte, die über statistische und geologische Kenntnisse verfügt haben müssen, die uns heute unvorstellbar erscheinen. Fünf der Höhlen sind erst erforscht. Wer weiß, was alles entdeckt wird, wenn erst aus den anderen Höhlen das Wasser rausgepumpt wird.

Gänge, Tunnel, Stockwerke über- und untereinander, oft labyrinthartig verschachtelt, dazwischen unterirdische Seen, Treppen und Räume in allen Variationen.
Direkt neben dieser phänomenalen Unterwelt soll der legendäre Gelbe Kaiser vor Jahrtausenden vom Gipfel der Berge zu den Sternen gerauscht sein. Göttlich! Dies behaupten zumindest die chinesischen Überlieferungen. Hatte dieser >himmlische Kaiser< etwas mit der unterirdischen Welt zu tun? Wozu sollten Menschen gewaltige Räume und Verbindungsstollen aus dem Fels schlagen? Wollten sie ihrem göttlichen Lehrmeister nahe sein und ging das aus irgendwelchen Gründen nur unter der Erde? Herrschte Gefahr an der Erdoberfläche? Gab es Dinge, die nur unterirdisch gelagert werden konnten?

Springen wir über den Schatten der gängigen Lehrmeinungen, dann stehen diese Höhlen vermutlich in Zusammenhang mit der Weltraumarchäologie und den Legenden der Frühzeit, wie wir sie im chinesischem Raum, im südamerikanischem Raume, in der indischen Mythologie wie in der Thora, Bibel und altägyptischen Überlieferungen wiederfinden. Dort wird von Riesen und Wissensbringern berichtet, die aus dem Weltall kamen, sich eines Tages in einen katastrophalen kosmischen Krieg mit anderen Außerirdischen verstricken und vernichtet wurden.

Noch ist es denkbar, daß in einer der 35 Höhlen von Huangshan eine Antwort gefunden wird auf die Rätsel, die seit der Entdeckung der Pyramiden, der Steinriesen auf der Osterinsel, Stonehenge u.a. ungelöst sind.

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Luc Bürgin
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Uralte Felskathedralen tief unter der Erde, wuchtige Steinpfeiler, so hoch wie moderne Wohnhäuser, meisterhafte Verzierungen, die an Geheimschriften erinnern und Steinhallen, so weitläufig wie ein antiker Flugzeughangar!
Das wohl größte von Menschenhand errichtete Höhlenlabyrinth der Vorzeit liegt in China – fernab der Wolkenkratzerstädte. Vermutlich über 2000 Jahre alt, stellt die geheimnisvolle Unterwelt selbst einheimische Experten vor unlösbare Rätsel.
»Ehrfürchtig schweift unser Blick durch die schier endlose Unterwelt. Irgendetwas stimmt hier nicht! In Huangshan war jemand am Werk, der nicht in die offizielle Geschichtsschreibung passt. Profis der Extraklasse, wie es sie laut unseren Historikern nicht gegeben haben dürfte.«
Mit über 180 herrlichen Farbbildern legt Luc Bürgin eine blitzsaubere Dokumentation vor, die wieder einmal bestätigt: >Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen läßt> (Shakespeare).

Luc Bürgin

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